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Bye Bye Malindi – Meine Rückreise nach Deutschland

Liebe Follower und Leser des Malindi.info Blogs,

nachdem ich gut wieder in Deutschland angekommen bin und auch keinerlei „böse“ Krankheiten aus dem „Hochinzidenzgebiet“ mitgebracht habe, möchte ich euch nun schildern, wie meine Rückreise mit Stop in Nairobi verlaufen ist. Ich habe noch 3 Tage in Nairobi verbracht, um mich dort noch ein wenig umzuschauen und um an meinen zertifizierten PCR-Test zu kommen.

Bye bye Malindi – Hello Nairobi

Gegen Mittag ging es mit der Fluggesellschaft 540 von Malindi aus mit Zwischenlandung in Lamu auf nach Nairobi. Bis Lamu war die klapperige Turboprop Maschine nur mit wenigen Personen gebucht, aber von Lamu nach Nairobi war kein Platz mehr frei. Die reichliche Stunde bis zur Hauptstadt war auszuhalten, zumal das mit der Maskenpflicht eher locker genommen wurde.

Fly540 – Malindi International Airport

Nachdem ich im Hotel angekommen war, machte ich eine erste Runde im Zentrum der Stadt, um mir einen Überblick zu verschaffen. Wie zu erwarten war es auch hier so, dass die Maskenpflicht nicht wirklich ernst genommen wurde. In den Geschäften Pflicht, aber auf der Straße war es Ansichtssache, genau wie auch in Malindi. Zu erwähnen ist unbedingt, dass Nairobi zwar in manchen Stadteilen sehr gefährlich ist, das Zentrum rund um Supreme Court, Hilton Hotel und Kenya National Archives relativ sicher ist. Man kann sich frei bewegen und wird auch weitestgehend in Ruhe gelassen. In diesem Areal findet man sehr viele Restaurants und Schnellimbisse, die preiswerte und schmackhafte Speisen anbieten. Möchte man allerdings zu seinem Dinner ein Bier oder Glas Wein genießen, muss man etwas länger suchen, denn die meisten Restaurants bieten keine alkoholischen Getränke an. Eindeutige Empfehlung meinerseits ist die „Sky Lounge“ nahe dem Hilton Hotel. Dort bekommt man qualitativ hochwertiges Essen in einem coolen Ambiente zu moderaten Preisen.

Nairobi – Blick vom Hilton Hotel aus

TTC (Trusted Travel Certificate)

Um Kenia verlassen zu können, benötigt man einen negativen PCR-Test von einem autorisierten Testlabor, welches an panaBIOS (www.panabios.org) angeschlossen ist. Das Testergebnis wird dann vom Labor an panaBIOS übermittelt und man bekommt einen Zugangslink per Mail oder SMS mit dem man sein Testergebnis einsehen kann. Diesen benötigt man dann für die Ausreise. Mehr Informationen dazu findet ihr hier:

https://www.osac.gov/Content/Report/ea5e0ffb-aed5-4bec-a5dd-1a97edb7c823

Ich habe mich bei CA Medlynks in Upper Hill testen lassen und hatte noch am gleichen Abend das Testergebnis. Ohne das negative Testergebnis und das damit ausgestellte digitale TTC erhält man keinen Zutritt zum Checkin-Bereich des Flughafens. Die Zeiten, wo es noch möglich war offline, also ohne Smartphone und dem Know How es zu benutzen, zu reisen, scheinen für Kenia nun endgültig vorbei zu sein.

JKIA – Jomo Kenyatta International Airport

Checkin Emirates

Ich war bereits ca. 4 Stunden vor dem Abflug beim Checkin am JKIA in Nairobi und das war auch gut so. Alles wurde peinlich genau geprüft und dauerte dementsprechend seine Zeit. Wie nicht anders zu erwarten, starteten wir mit rund einer Stunde Verspätung in Richtung Dubai. Einige Passagiere hatten wohl keine oder nur unvollständige PCR-Tests und somit verzögerte sich der Start. Allerdings konnte man die Zeit sinnvoll nutzen und sich unter www.einreiseanmeldung.de digital für die Einreise nach Deutschland anmelden. Diese Anmeldung ist zwingend notwendig, sonst darf man das Flugzeug nach Deutschland in Dubai nicht besteigen. Nach der erfolgreichen Anmeldung bekommt man eine Bestätigungsmail, die man beim Checkin in Dubai vorzeigen musste.

Dubai Airport – Boarding Wartebereich mit Blick auf den Airbus A380

Der Flug mit dem A380 nach München war erwartungsgemäß nicht ausgebucht und man konnte es sich gemütlich machen. Sah man das Thema „Maske“ beim Hinflug noch eher eng, interessierte es 6 Wochen später beim Rückflug keine Stewardess mehr sonderlich. In München angekommen, war die Einreiseanmeldung kein Thema mehr. Interessant war nur noch der negative PCR-Test bzw. ein Impfnachweis.

Mein Resümee in Bezug auf die Gesamtsituation

Reisen in diese verrückten Zeiten wird einem immer schwerer gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kenia-Begeisterte, die vorher regelmäßige Besucher dieses schönen Landes waren, einfach „das Handtuch werfen“, weil sie mit den ganzen digitalen Erfordernissen, die für An- und Abreise notwendig werden, überfordert sind. Das Ergebnis habe ich speziell im tourismusgeprägten Malindi live sehen können.

Seit Ende 2019 wird die Geschichte neu geschrieben … und gerade mal Kapitel 1 ist fertig. Wie viele Kapitel noch folgen kann keiner sagen, dass wissen nur die, die die <ESC> Taste gedrückt haben … und auch nur -vielleicht- !!!

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