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Malindi Falconry und allgemeine Situation

Liebe Kenia Freunde und Leser dieses Blogs,

mit etwas Verzögerung nun Aktuelles aus Malindi wie bereits im letzten Artikel versprochen. Ich habe mir eine kleine Erkältung eingefangen – kein Corona 😉 – deshalb bin ich etwas später. Das Wetter ist nach wie vor wechselhaft und es ist teilweise sehr windig. Alles in allem ist das Wetter aber sonnig und die Temperaturen schwanken zwischen 23 und 30 Grad. Nun Aber zu den oben genannten Themen …

Malindi Falconry

Ich habe am Anfang meines Urlaubs die Falconry besucht und Mike (Manager) die Spenden, die ich von meinen Newsletter-Abonnenten erhalten habe, überreicht (inklusive meiner Spende). Ich hätte mir etwas mehr gewünscht, aber ich verstehe, dass viele von Euch derzeit andere Probleme haben.

Spendenquittung der Falconry

Er war wirlich sehr dankbar und wir haben gemeinsam geschaut, was am Dringlichsten zu reparieren ist. Ich war nach zwei Wochen nun nochmal da, und er hatte noch nicht alles Material zur Reparatur des Geheges für die ausgewachsenen Phytons beisammen, aber es bewegt sich was. Ich werde ihm vor Ende des Urlaubs nochmal mit einer kleinen Spende helfen und hoffe immer noch auf weitere helfenden Hände (Frank Fritzsche: BE09 9672 0765 7057 Betreff: Spende Falconry) Das Geld landet direkt auf meinem Wise-Konto, das ich für die Auslandstransaktionen nutze, wegen der geringen Gebühren.

Mzee Kobe

Wie man auf den Fotos sehen kann geht es Mzee Kobe (der Rieseschildkröte) immer noch gut und auch die anderen Tiere sind okay. Was fehlt sind die kompletten Einnahmen derer, die normalerweise die Falconry besuchen. Ohne Tourismus ist Malindi wirklich kaputt.

Flugtraining

Malindi ohne Touristen

Geht man oberflächlich durch Malindi sieht man geschäftiges Treiben wie eh und je. Der Unterschied besteht nur im Tragen der Masken, teils korrekt, teils nur den Mund bedeckend und teils nur das Kinn. Ist der „Lumpensammler“ der Polizei unterwegs, verfallen alle in Hektik. Die mit Maske setzen diese geschwind richtig auf, die anderen flüchten oder werden von der Polizei geschnappt und aufgeladen. Die Auslöse kostet zwischen 2.000 und 10.000 KES je nach Nase und sozialem Stand. Bei der Hitze eine Maske im Freien zu tragen entbehrt jeglicher Logik, aber wir kennen das ja gut: was interessiert die Regierenden schon, was mit dem Volk passiert. Schaut man ein wenig geauer hin, offenbart sich das ganze Ausmaß des Corona-Schadens. Die Bars sind leergefegt genau wie die Strände. Nur am Sonntag ist der Silversands Beach Treffpunkt der Jugend von Malindi. Fast alle Weißen, die man trifft, sind italienische Residents oder Rentner als Langzeit-Touristen. Einige wenige Engländer sind auch vor Ort, aber an Sonsten ist es im wahrsten Sinne des Wortes „tote Hose“. Die Ausgangsbeschränkung sind weiter verschäft worden. Bars und Clubs müssen nun schon um 19 Uhr schließen, Restaurants dürfen bis 21 Uhr öffnen, um 22 Uhr beginnt die Ausgangssperre. Allerdings gibt es Mittel und Wege, diese erfolgreich zu umgehen. Einerseits machen einheimische Restaurants einfach um 22 Uhr alle „Schotten“ dicht und du kannst auf eigene Gefahr so lang bleiben, wie du willst. Andererseits gibt es Partys, die extra von der Polizei beschützt werden und dann spielt die Ausgangssperre keine Rolle mehr … alles eine Frage des Geldes.

Verfall am Siversands Beach

Die regulären Clubs zwischen 16 und 19 Uhr zu öffnen macht, wenn überhaupt, nur am Wochenende Sinn, denn Gäste findet man dort nur dann. Und nach der Verschärfung der Regeln wird das Tangeri und der Vintage Club bald wieder komplett dicht machen. Bleiben dann nur noch einige wenige Partys im Mwembe Resort oder im White Elephant.
Im Oasis gab es vor ca. 3 Monaten ein großes Feuer, bei dem das komplette Dach und das obere Stockwerk in Flammen aufgegangen sind. Auch einige Eigentumswohnungen des angrenzenden Grundstücks waren davon betroffen. Das Coral Key dürfte auch einigen von Euch noch ein Begriff sein. Es verfällt in rasender Geschwindigkeit, nachdem der Eigentümer, ein Italiener im Jahr 2017 verstorben ist.

Egal mit wem du dich unterhälst: es ist kein Geld mehr im Umlauf in der Stadt. Alles läuft auf Sparflamme und man hofft auf bessere Zeiten, wie immer. Aber diese werden lang auf sich warten lassen, denn die aktuell neueste Einstufung als Hochrisikogebiet ist ein weiterer Rückschlag auf dem Weg zu einem halbwegs normalen Leben. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte vollster Überzeugung, dass die ganzen Corona-Restriktionen weltweit mehr Tote verursacht haben, als die „Plandemie“ selbst. Frei nach Bill Gates: „wir müssen gegen die Überbevölkerung in der Welt vorgehen“ … also fangen wir mal bei denen an, die nichts haben und von den reichen Ländern in Form von Tourismus und Anderem profitieren.

Wenn wir in Europa und Amerika von einer Krise sprechen, dann sprechen wir gleichzeitig von mehreren tausend Toten in der dritten Welt. Wenn wir das nicht vergessen, sind wir unseren Politikern weit voraus. Einen Schritt zurück zu treten, um das Gesamtbild zu betrachten, sollte Pflicht für jeden und gerade für die Politiker sein, aber die sind die „Kasperle“ der Pharmaindustrie und füllen sich ihre Taschen mit Lobby-„Arbeit“ und unseren Steuergeldern. Sorry, aber ich bin grad sowas von am Boden … das musste mal raus.

Die kommen Woche ist meine letzte in Malindi. Danach bin ich noch für 2 Tage in Nairobi und dann geht es zurück in den Wahnsinn. Wenn ich Zeit finden sollte, dann melde ich nochmal von Nairobi. An Sonsten lass ich dann wieder in Deutschland von mir hören.

Kommentare eurerseits sind ausdrücklich erwünscht. Bleibt gesund …

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